14. Erlebnisse, Anekdoten und Gedichte von und über die Feuerwehr

Im Schaffen bedeutender Dichter und Schriftsteller hat die Feuerwehr kaum Niederschlag gefunden. Friedrich v. Schillers „Lied von der Glocke“, Gottfried Kellers Gedicht über einen Hausbrand, ein kleiner mehrstimmiger Satz Richard Wagners „Wahlspruch für die Deutsche Feuerwehr“ betitelt, sind drei der wenigen Beispiele, auf welche Feuerwehrvereine in ihren Chroniken zurückgreifen, wenn sie eine Beziehung zur Literatur herstellen. Vielfach ist es das Feuer, das von den Dichtern thematisiert wird. So schreibt der Schriftsteller Elias Canetti in seinem theoretischen Werk „Masse und Macht“: „Die Masse, die vor dem Feuer früher davonjagte, fühlt sich jetzt auf das stärkste von ihm angezogen. Man kennt die magische Wirkung von Bränden auf Menschen aller Art. Sie begnügen sich nicht mit Herden und Öfen, die jede Wohngruppe privat für sich hält; sie wollen ein weithin sichtbares Feuer, das sie umringen, bei dem sie alle zusammen sein können. Eine merkwürdige Verkehrung der alten Massenangst gebietet ihnen, an den Schauplatz des Brandes zu eilen, wenn er nur groß genug ist,(...)“

Es gibt aber auch „ganz einfache“ Erzählungen und Erlebnisse, die keinen ästhetischen-künstlerischen Anspruch im literaturwissenschaftlichen Sinne besitzen. Die Verfasser wollen den Leser erfreuen und an Vergangenes erinnern. Aus diesem Grunde folgen an dieser Stelle ausgewählte Erlebnisse, Anekdoten und Gedichte von und über die Feuerwehr, die zum Teil von Feuerwehrmännern stammen.

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